Tunesische Landschildkröte

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  Tunesische Landschildkröten, Luftfeuchtigkeit

Tunesische Landschildkröten

Luftfeuchtigkeit

 

 

Die Tunesische Landschildkröte hat in ihrem Biotop eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit von meist um die 75% - 80%. Auf diese hohe Luftfeuchtigkeit sind die Tiere quasi "programmiert". Werden die Schildkröten bei uns zu luft-trocken gehalten, neigen sie verstärkt zu Atemwegsproblemen (Schnupfen, Lungenentzüdung, RNS (siehe unter Krankheiten / RNS). Meiner Erfahrung nach ist im Terrarium tagsüber eine Luftfeuchtigkeit von ca. 70% - 75% ideal; nachts maximal 80% optimal. Durch zu trockene Luft werden die Schleimhäute der Atmewege gereizt (wie bei uns auch) und dadurch ist der Schnupfen oft schon vorprogrammiert. Auch für Tiere, die schon Schnupfen haben, ist die feuchtere Luft eine wesentliche Erleichterung zur Genesung.

Eine regelmäßig hohe Luftfeuchtigkeit kann am besten mit einem kleinen Mini-Ultraschallvernebler erzielt werden, der dann am günstigsten noch über einen Regler ( Hygrostat) gesteuert wird, um die Luftfeuchtigkeit konstant hoch (aber nicht zu hoch) zu halten. Ein zugehöriger Spritzschutz verhindert Boden-Feuchtigkeit um den Vernebler herum. Am geschicktesten baut man den Vernebler in einen alten Blumenübertopf o. ä. ein, damit Bodenfeuchtigkeit vermieden wird. Ist der Boden nämlich zu kühl und feucht dazu, verstärkt das wiederum die Schnupfenneigung der Schildkröten, falls sie auf diesen Stellen sitzen. Man muss ein wenig ausprobieren, bis man die ideale Einbautiefe für den Vernebler gefunden hat. Am besten macht man dies natürlich ohne die Schildkröte ;-)
Wie ich mittlerweile herausgefunden habe, hat sich der Einbau eines solchen Ultraschallverneblers in ein Keramikgefäss (Haushaltsschüssel) besser bewährt, da sich das enthaltene Wasser nicht so stark erhitzt, was die Lebensdauer des Verneblers erheblich verlängert und die Keimbildung im Wasser vermindert.
Für größere Terrarien über 1,30 m Länge gibt es auch große Ultraschallvernebler mit 5-Liter-Tank, z. B. von der Fa. Beurer oder der Fa. Fakir. Bitte verwenden sie keine sogenannten Kaltverdampfer-Geräte, da hier das Wasser über ein saugfähiges, schwammartiges Medium mittels einem Ventilator verdunstet wird. Diese schwammartigen Einsätze sind ein idealer Nährboden für alle Keime, die dann unsere Schildkröten zusätzlich belasten würden. Auch die Schalen, in denen ein Mininebler steht, müssen regelmässig, wenigstens 2 x die Woche, ausgeleert und gereinigt werden, damit sich der Vernebler nicht zur Keimschleuder entwickelt. Alleine schon wegen der längeren Lebensdauer der Vernebler-Membran verwende ich für meine Vernebler ausschliesslich destilliertes Wasser (Supermarkt, Baumarkt, manche Zoofachgeschäfte), was ganz nebenbei auch die Keimzahl verringert.


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 Die Homepage wurde zuletzt aktualisiert am 26.10.2014    © E. K.